Wölfe taumeln Richtung Abgrund

Handball: HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim verliert zu Hause das Schlüsselspiel gegen TSG Haßloch II

GÖLLHEIM. Im Kellerduell gegen die TSG Haßloch II ist den Verbandsliga-Handballern der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim am Sonntag nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Durch die 24:30 (8:11)-Niederlage sind die Wölfe nun Tabellenletzter und taumeln in Richtung A-Klasse und dem zweitem Abstieg in Folge entgegen.

Die Nordpfälzer Wölfe hatten unbedingt einen Erfolg gegen den punktgleichen Konkurrenten aus Haßloch gebraucht, waren letztlich aber chancenlos. Christian Täumler erzielte in der 8. Minute das 5:3, was die letzte Führung der HR in diesem Spiel sein sollte. Lediglich beim 6:6 stand es noch unentschieden. Danach lagen stets die Gäste in Front. Haßloch führte in der 41. Minute mit 20:13. Die Partie war entschieden.

„Haßloch hatte die abgeklärtere Mannschaft gehabt. Sie waren uns körperlich und mental überlegen“, sagte HR-Trainer Patrick Dermody, der den verdienten Sieg der Gäste anerkennen musste. Wie schon so oft hatten die Wölfe Probleme damit, ihre Angriffe geduldig und konsequent zu Ende zu spielen. „Vorne hat uns auch einiges an Durchschlagskraft gefehlt“, so Dermody. Zudem waren die Wölfe bei Strafwürfen mit einer Quote von 57 Prozent nicht sicher genug. Erek Heinz konnte zwei, Christian Täumler einen Siebenmeter nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen.

„Trotz der Niederlage kann ich mich bei den Zuschauern für die tolle Unterstützung bedanken. Die Mannschaft weiß das sehr zu schätzen und ist sich bewusst, dass sie diese Unterstützung in harte Arbeit umzusetzen hat“, betonte Dermody. Durch die Niederlage mit sechs Toren Differenz hat die HR auch den direkten Vergleich gegen die Vorderpfälzer verloren. Im Hinspiel gewannen die Nordpfälzer Wölfe nur mit vier Treffern Unterschied.Zwei deutliche Niederlagen kassierten die beiden A-Klasse-Mannschaften der Handball-Region am Samstagabend. Die Herren II unterlagen dem TV Rheingönheim mit 19:29 (8:12). Bereits am kommenden Donnerstag können sie es besser machen, wenn sie um 20 Uhr zu einem Nachholspiel bei der HSG Ruchheim/Mutterstadt II antreten. Die Zweite Damenmannschaft kam gegen den Tabellenführer TSG Friesenheim II ordentlich unter die Räder. 26:42 (13:20) war nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel zu lesen.

So spielten sie:
Herren: Frey, Griebe; Täumler 6/2, Heinz 5/2, Ebel 4, Risser 3, Drude 2, Christian Wiehler 2, Weigel 1, Selz 1, Yannik Boger, Doll, Niclas Burton, Elias Burton.

Michael Hehn, Rheinpfalz vom 04.12.2018